Ich liebe dieses nervige TWINT!

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Mobile Bezahlsysteme sind stark am Kommen. Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay oder Alibaba Pay bieten alle einfache Wege, um digital Geld zu transferieren. Für all diese Dienste gelten zwei Grundsätze: Es muss eine Kreditkarte hinterlegt werden und es handelt sich eigentlich «nur» um den in allen neuen Smartphones verbauten NFC-Chip.

In der Schweiz hat sich eigentlich nur Apple Pay wirklich durchgesetzt. Einer der Hauptgründe ist hier sicher der Bezahldienst Twint, der von der PostFinance konzipiert und von beinahe allen Banken übernommen wurde. Der Unterschied von Twint zu z. B. Apple Pay ist, dass man sein Bankkonto direkt anhängen kann und dass es keine NFC-Technologie benötigt.

Positiv aus meiner Sicht ist die Funktion, sein Konto direkt anhängen zu können. So fungiert das Smartphone wie eine EC- oder Postcard. Geld wird direkt ab dem Konto gezogen und bei einer Geldüberweisung auch direkt wieder aufs Konto gebucht.

Was mich aber unglaublich nervt, ist die Geschwindigkeit. Da Twint eben nicht auf den NFC-Chip im Telefon zugreift, muss entweder ein QR-Code abgespannt oder eine Bluetooth-Empfangsstation (die sogenannte Twint-Beacon) angefunkt werden. Das macht den ganzen Vorgang unglaublich schwerfällig. Dazu kommt, dass ich die Beträge immer nochmals bestätigen muss. Während ich also bei Apple Pay eine Sekunde zum Bezahlen benötige, dauert Twint ungefähr 10 bis 20 Sekunden. Je nachdem. Das ist schade, da die kontaktlose Funktion meiner Post-Card da massiv schnelle ist. Auch kann eine Teint-Überweisung bis zu drei Tage dauern. Ist nicht die Regel aber es passiert.

Trotzdem: Twint ermöglicht einem das einfache Überweisen von Geld und die Bezahlung in Online-Shops und vielen Geschäften. Wie gesagt: Ich liebe dieses nervige Twint.

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